Posts by biologist

    Ich hatte jetzt schon 2-3 mal den Fall, dass es im Rahmen der Verlängerung eines Let's Encrypt-Zertifikats zu einem Fehler gekommen ist. Zuletzt beispielsweise ein DNS-Problem (habe die Fehlermeldung jetzt aber nicht mehr parat). Das führt dann dazu, dass ein solcher Auftrag als fehlerhaft markiert wird und dann in dieser Debugger-Liste landet. Jetzt ist es aber halt so, dass ich da eher unregelmäßig reinschaue. Gut, ich könnte mir jetzt ein Script schreiben, das ich einmal pro Tag laufen lasse und das mir die Fehler aus der entsprechenden DB reportet.


    Wollte aber generell mal rumfragen, wie ihr das so handhabt. Schaut ihr da täglich rein? Oder gibt es einen Reporting-Mechanismus von imscp, den ich nicht kenne? Von LE gibt habe ich früher immer Mails bekommen. Für eine Domain wollte ich es dann mal abstellen und habe es dann aber wohl global deaktiviert. Das hat mich früher vor solchen Problemen jedenfalls bewahrt.


    Manchmal wäre es irgendwie besser, wenn imscp manche Aktionen mehr als einmal versuchen würde. Auf der anderen Seite leuchtet mir natürlich schon ein, dass man automatisiert nicht gut erkennen kann, ob ein Fehler jetzt eher temporärer oder permanenter Natur ist.

    Das mit der Planungssicherheit ist bei Open Source, jetzt mal große Projekte ausgenommen, halt immer so eine Sache. Da muss man ganz klar die Open-Source-löst-alle-Probleme-Brille mal absetzen. Das gestehe ich mir selbst auch ungern ein, aber am End ist es halt so.

    Ich verstehe, dass für viele hier die aktuelle Situation "suboptimal" ist, aber am End hat niemand hier, abgesehen vom Wechsel auf eine andere Plattform, einen belastbaren Alternativvorschlag. Und da nehme ich mich selbst nicht aus: Ich würde so viel Zeit nicht investieren wollen und ständigen Support liefern. Könnte ich mich beteiligen? Hmm, vermutlich. In welchem Rahmen? Puh, keine Ahnung. Muss man sehen. Insofern muss ich für mich selbst konstatieren: Ich will selbst nicht "all-in" gehen und es ist mir niemand etwas schuldig; tja, dann muss ich halt einfach mit dem leben, was da ist. Und ob die Plattform, auf die man jetzt "flüchtet", in drei Jahren noch da ist... das weiß man auch dann erst.


    Ich habe mir die letzten Posts von Laurent auf FB mal angeschaut. Er hat gesagt, dass es im August "News" dazu gibt. Ob das so ist und ob das Business Model, welches in diesem Zuge vermutlich eingeführt wird, mir passt, werde ich dann sehen. Ich werde da jetzt einfach mal 2-3 Monate ins Land gehen lassen und schauen, was passiert. Sollte da nichts passieren, dann hört imscp ja nicht automatisch auf zu funktionieren. Ich werde es mir dann halt anpassen müssen, so dass es auch zB auf Ubuntu 20.04 LTS laufen wird. Wobei... vermutlich würde ich auf 22.04 warten. Das ist dann kein Rewrite und da gibts dann auch keine neuen Features, aber für mich ist es so, wie es jetzt ist, erstmal ok. Manches ist nicht so untuitiv, aber unterm Strich loggen sich die Kunden in das Frontend so arg oft auch eh nicht ein. Sollte sich das, wider Erwarten, als unglaublich aufwändig herausstellen, dann kann ich es immer noch gegen einen Wechsel abwägen.


    Unterm Strich ist es für mich nüchtern betrachtet einfach eine Abwägung von Interessen. Natürlich wäre es für alle toll, wenn das Ganze so weiter liefe wie bis zum letzten Release. Aber das ist Laurent in meinen Augen niemand schuldig (versprochen hin oder her; es ist vertraglich nicht geregelt) und kann + wird er letztlich so handeln, wie er es für richtig hält. Insofern bedauere ich das erstmal ein Stück weit. Aber andererseits geht es vielleicht ja auch weiter und nicht zuletzt bin ich "dem Projekt" erstmal für das dankbar, was es (für echt wenig Geld) für mich alles schon geleistet hat.


    Laurent ist vermutlich an einem Punkt, an dem er sagt: Ich habe für die Community so viel geleistet, jetzt kann mir die Community auch was mal zurückgeben. Aus meiner Sicht legitim. Sein selbst gestecktes Finanzierungsziel (5000eur) wurde nicht erreicht, also versucht er es jetzt anders. Er muss ja auch von was leben. Das muss nicht jeder gut finden und auch nicht, dass die (aktuelle) Intransparenz dem Projekt hinsichtlich seiner Reputation Schaden zufügt, aber es obliegt halt ihm. Wer meint das besser zu können, der kann das Projekt jederzeit forken. Der Code ist ja online.

    Also ingesamt betrachtet finde ich die derzeitige Entwicklung auch ungut bis schlecht, sehe mich jedoch genötigt, zu dem Ganzen ein paar Takte zu sagen.

    Ich komme ursprünglich von Confixx und habe dann von vhcs auf ispcp und schließlich zu imscp gewechselt. Ich weiß nicht wie lange diejenigen, die sich hier besonders negativ äußern, schon dabei sind, aber vhcs und ispcp waren hochgradig buggy. Das war eigentlich nicht mal eine alpha. Da musste ich erstmal richtig viel Arbeit (Codeanpassungen) reinstecken, damit der Kram mal gelaufen ist und selbst dann gab es immer mal Fehler im laufenden Betrieb. Auch mit imscp hatte ich in den ersten Jahren Arbeit - das hing jedoch nur damit zusammen, dass ich es für mich auf Gentoo portiert hatte und der Installationsprozess nur für Debian und Ubuntu automatisiert war. Ich habe also in einer VM mit Ubuntu den Installationsprozess von imscp durchlaufen lassen und habe dann alles entsprechend von Hand kopiert und sämtliche Services vorher von Hand von grundauf eingerichtet. Das war einmalig dann immer viel Arbeit und hat mich auch von kurzfristigen Updates abgeschnitten, aber ich wollte bei Gentoo bleiben. Das lief sehr gut, nur mit zunehmendem Automatisierungsgrad von imscp ging das so einfach nicht mehr und ich bin final auf Ubuntu vor ich glaube 3-4 Jahren gewechselt.


    Ich weiß nicht wer von denjenigen hier, die am lautesten meckern (ich sage nicht, dass ihr Unrecht habt - nur vieleicht solltet ihr das mal refklektieren), diese ganzen Services mal von grundauf per Hand eingerichtet, durchgängig verstanden und dauerhaft am Laufen gehalten haben. Ich habe das gut 15 Jahre lang getan und fand den Automatisierungsgrad, den imscp in der Zwischenzeit erreicht hat, echt krass. Für ein Tool, das nichts kostet! Konfigurationsmöglichkeiten gibt es auch - das ist alles Zeug, das man als Entwickler nicht nur programmieren muss, sondern fachlich auch ausarbeiten und testen. Laurent hat das in seiner Freizeit entwickelt und ihn konntest ja phasenweise nachts um ein Uhr anschreiben und hast ad hoc Support bekommen. Und parallel noch Fragen im Forum von manchen Leuten beantworten, bei denen augenscheinlich war, dass ihr einziger Strohhalm, so ein System ans Laufen zu bringen, der Installationsprozess von imscp war. Null KnowHow und dann aber einen Webserver betreiben wollen. Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie lange Laurent sich das angetan hat, deren Fragen zu beantworten. Ich fand den Wortfall zuweilen auch unangemessen harsch - meines Erachtens war es aber dem geschuldet, dass er sich ständig mit unqualifizierten Fragen rumschlagen durfte. Nicht falsch verstehen: Fragen darf man haben. Nur wenn man einen Webserver betreibt, dann muss ganz einfach zwingend ein hohes Maß an Linux-Kenntnissen vorhanden sein. Und Kenntnisse der ganzen Services (Apache, Postfix...) kommt da noch on top. imscp ist da ganz klar nur eine Self-Administrationshilfe und nicht die Nanny für den Sysadmin.


    TL;DR: Ich habe imscp aktuell auf Ubuntu 18.04 laufen und sehe das mittelfristig erstmal unkritisch - wird ja noch ein paar Jahre unterstützt. Ich werde abwarten, wie sich das hier mit Weiterentwicklungen so zeigt. Auf ein neues System zu wechseln habe ich brutal wenig Bock. Zur Not werde ich halt selbst wieder Hand anlegen müssen.

    I remember having the same issue as described above. Meanwhile (don't know when exactly) the problem disappeared and seems to be finally gone now. However, tried a lot of stuff but never fount the focus of the problem nor found anything weird in the logs. So all I was able to do was acting symptomatic: Apache was resarted automatically when this problem occured.

    Ich hatte das Problem auch mal und war mir jetzt nicht mehr sicher, wie ich das gefixt hatte. Daher habe ich mal kurz /var/www/imscp/engine/messenger/imscp-arpl-msgr gegen das File gedifft, das im Zip-Archiv von i-mscp 1.5.3 liegt:


    105c105

    < Data => encode( 'utf8', $val )

    ---

    > Data => encode( 'iso8859-1', $val )



    Ergo: Versuche mal das utf8 durch iso8859-1 zu ersetzen und teste dann nochmal.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man das machen kann. Mit den Einstellmöglichkeiten pro Benutzer habe ich die Erfahrung gemacht, dass es die Benutzer überfordert und sie es deswegen eh nicht nutzen. Habe damals Maia (https://github.com/technion/maia_mailguard) dafür benutzt, das ist eine Webgui mit einem angepassten amavisd, in den Spamassassin eingebunden wird. Es wird aber schon seit Jahren nicht mehr benutzt. Also man konnte da verschiedene Sicherheitslevel definieren und die Benutzer konnten Punktegrenzen vergeben, aber das versteht ein normaler Benutzer nicht.


    Was du aber ggf. suchst ist Sieve. Das kann man als Plugin in Dovecot aktivieren. Im Gegenzug gibt es für Roundcube dann zB ein Sieve-Plugin, mit dem Benutzer Regeln definieren können. Sie müssen sich dabei nicht mit der vergleichsweisen kryptischen Sieve-Syntax befassen, sondern können sich die Filter zusammen klicken. In Sieve sieht das dann zB so aus:


    Code
    1. require ["body","copy","fileinto","regex"];
    2. # rule:[Spam]
    3. if (header :contains "x-spam-flag" "YES")
    4. {
    5. fileinto "INBOX.Junk";
    6. stop;
    7. }

    Man kann global eine solche Regel definieren (das müssen die Benutzer aber natürlich wissen/wollen) oder halt pro User.

    Hmm, shows a little progress, but stops with

    Quote

    [ERROR] iMSCP::Stepper::_callback: The following PHP modules are not installed or not enabled: apc, apcu


    [ERROR] autoinstaller::Functions::build: An error occurred while performing build steps

    But, in fact, it is installed:

    I ran "phpenmod apcu" but the result is the same :-(


    BTW: Thnx for your quick answer.

    Did some further tests and as it seems, PHP 7.1 is the problem. I ran "apt remove php7.1*". It produced some warnings and finally the installation process breaked because of imscp complaining, but the number of packages to be installed was > 700 while previously at around 500-something.


    However, as 7.2 is part of 18.04lts, maybe it makes sense to temporarily remove PHP 7.1 and "telling" imscp to use 5.6 instead. After upgrading to 18.04 php 7.2 would be available so I'd tell imscp later to with 7.2 while 7.1 could be provided using phpswitcher. If there's a better solution, please tell me.


    So I tried to change php-Configuration using

    Code
    1. imscp-reconfigure -r php -d

    but I finally ran into

    Subsequently I downloaded the current release but it immediately hangs forever at:

    Quote


    [INFO] Satisfying prerequisites... Please wait.

    So: What is the suggested way to get rid of these dependency problems?

    Hmm, weird. To update Ubuntu, I ran:

    apt install update-manager-core

    do-release-upgrade


    However, I've been creating a snapshot before update. Maybe I'm gonna run the update again and try to keep track on what happens (especially) with Apache2.


    Quote

    This has nothing to do with the PhpSwitcher plugin but yes, in current version of the PhpSwitcher plugin, there is dependencies problems.

    Don't know, if I got you right. Does that mean the current plugin is not compatible with 18.04? But yes, indeed... I forgot 7.1-repository was introduced by imscp directly.



    Here's my listener. As already written: in the very beginning the indention of the last maser.cf-line was missing. I added it but unfortunately, this didn't work.


    Thanks for your help and merry xmas!